Schnarch­therapie / Schlafapnoe

Wer schnarcht oder einen schnarchenden Partner hat, muss oftmals auf erholsamen und ungestörten Schlaf verzichten.

Das wirkt sich direkt negativ auf unser Wohlbefinden und die körperliche Gesundheit aus.

Kommt es beim Schnarchen sogar zu Atemaussetzern während des Schlafes (Schlafapnoe), kann dies gravierende Folgeerkrankungen hervorrufen. Tagesschläfrigkeit, Schlaganfall, Demenz, Herz-, Augen- und Nierenerkrankungen können die Folge von Schlafapnoe sein.

Wir untersuchen Sie und führen eine Risiko-Schnelltest durch. Dr. Andreas Hommens hat das Curriculum der DGZS (Deutsche Gesellschaft für Zahnärztliche Schlafmedizin) absolviert und berät Sie gerne. In Absprache mit Schlafmedizinern kann in manchen Fällen eventuell eine zahnärztliche Unterkieferprotrusions-Schiene (UPS) als Alternative oder Ergänzung zur CPAP-Maske angefertigt werden.

Schnarchen macht einsam und krank

Den Leidtragenden ist jedoch meist nicht bewusst, dass Schnarchen auch indirekte Folgen haben kann – von denen Sie womöglich schon länger betroffen sind:

  • Leiden Sie unter Tagesmüdigkeit und Konzentrationsschwäche?
  • Haben Sie morgendliche Kopfschmerzen?
  • Sind Sie gereizt?
  • Haben Sie Bluthochdruck?
  • Fühlen Sie sich in Ihrer Leistungsfähigkeit eingeschränkt?

Mit steigendem Alter steigt das Risiko zu schnarchen. Mit 60 Jahren ist etwa jeder Zweite betroffen – Männer etwas häufiger als Frauen. Sorgt die Verengung der Atemwege im Rachen für ohrenbetäubende Laute, folgt darauf oftmals der Auszug des Partners aus dem gemeinsamen Schlafzimmer.

Schlimm genug, doch 2 – 4 % der Deutschen trifft es noch schlimmer. Sie leiden an sogenannter Schlafapnoe, bei der die Atemwege völlig blockiert werden. Die Folge: mehr als 20 Sekunden lange Atemaussetzer, die sich auf Blutdruck und Herzrhythmus auswirken.

Übrigens:

Atemaussetzer bis 20 Sekunden oder länger werden manchmal festgestellt – das kann nicht gesund sein, da das Gehirn in dieser Zeit mit weniger Sauerstoff versorgt wird.

Guter Schlaf – guter Tag

Betroffene Patienten leiden tagsüber oft an Sekundenschlaf, Kopfschmerzen und Konzentrationsschwäche. Zusätzlich liegt ein erhöhtes Herzinfarkt- und Schlaganfallrisiko vor.

Mittels eines Fragebogens und eines Screeners, der eine oder mehr Nächte Ihren Atemrhythmus und die Sauerstoffsättigung in Ihrem Blut misst, untersuchen wir bei Ihnen das Auftreten der gefährlichen Atemaussetzer.

Neben allgemeinmedizinischen Therapieansätzen ist oft die Behandlung mit einer speziellen Zahnschiene (einer sogenannten „TAP“-Schiene oder „Protrusionsschiene“) die Lösung für das Problem der Schlafapnoe.

Für weitere Informationen und eine individuelle Beratung stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.